LTE-Netzabdeckung Hessen 2018

Wir haben für Hessen die LTE-Netzabdeckungskarten der Telekom, Vodafone und Telefónica (o2) ausgewertet.

Die genaue Auswertung der Karten zeigt:

  • Vodafone deckt aktuell mit seinem LTE-Netz 72% Hessens ab, die Deutsche Telekom 84%
  • Die o2 LTE-Netzabdeckung in Hessen liegt mit aktuell knapp 64% noch unter dem o2-LTE-Bundesdurchschnitt
  • Das o2 LTE-Netz deckt heute 20% mehr der Fläche Hessens ab als noch vor 3 Jahren
29.05.2018 - Sascha M.

Aktuelle LTE-Abdeckung in Hessen

Den Karten nach kommt die Telekom in Hessen auf eine LTE-Abdeckung von 84%, Vodafone auf 72% und Telefónica (o2-Netz) auf 64%.

Die Telekom hat in Hessen bereits ein sehr gut ausgebautes LTE-Netz. Nichtabgedeckte Flächen fallen westlich von Wiesbaden, in Teilen des Werra-Meißner-Kreises und des Vogelsbergkreises auf.

Im Vergleich ist die Netzabdeckung von Vodafone über das ganze Land noch etwas löchriger und weist darüber hinaus in Limburg-Weilburg und im Lahn-Dill-Kreis noch größere nicht abgedeckte Flächen auf.

LTE Netzabdeckung in Hessen von Telekom, Vodafone und Telefónica 2018 Zoom Abbildung 1


Das o2-LTE-Netz von Telefónica ist besonders im Süden des Landes, um den Großraum Frankfurt, Wiesbaden und bis nach Darmstadt flächendeckend ausgebaut. Große Flächen, die auch heute noch von Telefónica gar nicht mit LTE versorgt sind, lassen sich vor allem in den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Marburg-Biedenkopf, Werra-Meißner-Kreis, Vogelsbergkreis, im Süden des Main-Kinzig-Kreises und dem Osten des Odenwaldkreises erkennen.

LTE-Netzabdeckung 2018

Anbieter Hessen Deutschland
Telekom 84% 83%
Vodafone 72% 82%
Telefónica 64% 66%
LTE Flächenabdeckung 2018: Vergleich von Hessen und Deutschland


Anmerkung: Im Gegensatz zu der Telekom und Vodafone unterscheidet Telefónica bei seinen Karten zwischen der „Versorgung in Gebäuden“ und der „Versorgung im Freien“. Bei unserem Vergleich zwischen den drei Anbietern haben wir die Unterscheidung außer Acht gelassen um besser vergleichen zu können.

o2 LTE-Entwicklung in Hessen 2015 bis 2018

Im Vergleich zu 2015 ist der Ausbau des o2-LTE-Netzes in Hessen deutlich zu erkennen. Die vorhandene Abdeckung dehnt sich aus. Besonders auffällig sind die Ausdehnungen um Marburg, Fulda und Darmstadt sowie an der A66, der A7 und der A45. Die Netzabdeckung steigt innerhalb von 3 Jahren um 20% von 44% auf 64%. Im Bundesdurchschnitt ist das o2-Netz zeitgleich um 17% gewachsen.

o2 LTE Netzabdeckung: Vergleich 2015 mit 2018 Zoom Abbildung 2


Über die LTE-Entwicklung von Telekom und Vodafone von 2015 bis 2018 können wir keine Aussage treffen, da die uns vorliegenden Karten von 2015 zu ungenau sind.

30.05.2018 In der ursprünglichen Version wurde der Zuwachs der Telekom mit 1% und von Vodafone mit 6% angegeben. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Netzausbau nach Bundesländern

Nach Bundesländern unterschieden, zeigt sich die große Kluft zwischen städtischen und ländlichen Regionen in der Netzabdeckung noch deutlicher: Während die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg laut Karte auch innerhalb von Gebäuden nahezu restlos von o2 mit LTE versorgt werden, muss man in den weniger dicht besiedelten Bundesländern oft auf den schnellen Internetstandard verzichten.

Gerade in ländlichen Regionen, wo oft auch kein schnelles Internet über das Telefonkabel angeboten wird, ist eine flächendeckende LTE Abdeckung umso wichtiger.
Telekom LTE Netzabdeckung nach Bundesländern 2018 Zoom Abbildung 3
Vodafone LTE Netzabdeckung nach Bundesländern 2018 Zoom Abbildung 4
o2 LTE Netzabdeckung nach Bundesländern 2018 Zoom Abbildung 5

Unser Vorgehen

Die Mobilfunknetzbetreiber stellen online interaktive Karten bereit, mit welchen Kunden die Netzabdeckung in ihrer Region nachvollziehen können. Je näher an diese Karten heran gezoomt wird, desto genauer wird die Darstellung.

Wir haben deshalb einen möglichst hohen Zoomfaktor gewählt und Screenshots erstellt. Dies haben wir mit jedem Teilabschnitt der Karte wiederholt und die so erhaltenen Teile zu der Gesamtkarte für Deutschland zusammengesetzt.

Anschließend haben wir die Bundeslandgrenzen bestimmt und die farbigen Flächen der Netzabdeckung für jedes Bundesland über ein Farbhistogramm berechnet und mit der Gesamtfläche in Relation gesetzt.
Ablauf der Erstellung und Auswertung der Netzabdeckungskarten Zoom Abbildung 6

Wie genau ist das Verfahren?

Das Verfahren kann nur so genau sein wie die Datenbasis. Bei o2 steht auf der Karte der Hinweis über die letzte Aktualisierung. Bei der Karte von 2018 steht dort "Letzte Aktualisierung der Netzabdeckung 10/04/2018", die Datenbasis ist für o2 also sehr aktuell. Da auch die Telekom und Vodafone bei Fragen zur Netzabdeckung immer auf die Karten verweisen, müssen wir davon ausgehen, dass diese Daten auch aktuell sind.

Da die Netzabdeckungskarte anhand der Standorte, der Sendemasten und der möglichen Sendeleistung errechnet wurde, kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Darstellung um eine Best-Case-Abschätzung handelt. Dadurch gibt auch unsere Berechnung eine Best-Case-Abschätzung der Netzabdeckung wieder.

Die Telekom selber schreibt zur Genauigkeit „Die angezeigte Funkversorgung beruht auf einer Modellrechnung … und kann nicht garantiert werden.“

Telefónica unterscheidet bei seinen Karten zwischen der „Versorgung in Gebäuden“ und der „Versorgung im Freien“. Die Telekom und Vodafone machen diese Unterscheidung nicht. Bei der Telekom findet sich der Hinweis „Für die LTE-Versorgung wird … eine Versorgungsfläche dargestellt, die nur eingeschränkt und außerhalb von Gebäuden besteht.“

Hintergrund

Deutschland schneidet im OpenSignal-Report beim LTE-Netz im internationalen Vergleich sehr schlecht ab. Bei den Geschwindigkeiten bewegt sich Deutschland noch im Mittelfeld. Bei der der LTE-Netzabdeckung zählt Deutschland jedoch zu den Schlusslichtern und ist auf Platz 70 in einem Atemzug mit Albanien, Kolumbien und Guatemala zu nennen.

Die neue Bundesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag „den Funklöchern in Deutschland den Kampf“ angesagt, wie Verkehrsminister Andreas Scheuer Anfang April verkündete. Mit einer App sollen die Funklöcher jetzt durch Nutzer leicht geortet und der Bundesnetzagentur gemeldet werden.


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