Neuer Vertrag, alte Rufnummer

Wenn man mit den Konditionen seines aktuellen Handyvertrags nicht mehr zufrieden ist, kann man den Vertrag auch leicht wechseln ohne eine neue Nummer zu bekommen. Man hat einen Anspruch darauf, seine Rufnummer aus seinem bestehenden Vertragsverhältnis in ein neues mitzunehmen (zu portieren) – und viele Mobilfunkprovider bieten den Kunden dafür komfortable Lösungen an.
Der Vorteil dabei liegt darin, dass man weiterhin unter der alten Nummer erreichbar ist und man sich die Arbeit sparen kann, alle privaten und/oder geschäftlichen Kontakte über eine Änderung der Rufnummer zu informieren. Ein kleiner Nachteil liegt darin, dass sich die Provider den Service bezahlen lassen, wenn man ohne neue Nummer seinen Handyvertrag wechselt. Wenn man nicht viele Kontakte über eine Änderung der Nummer informieren muss, kann es sich preislich lohnen, sich gegen einen Mobilfunkvertrag ohne neue Rufnummer zu entscheiden.
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Handyvertrag ohne neue Nummer
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Handyvertrag ohne neue Nummer

Was ist die Rufnummernportierung?

Hinter dem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, bei einem anstehenden Provider-Wechsel die bisherige Rufnummer in den neuen Vertrag mitzunehmen und dadurch weiterhin über die bekannte Telefonnummer erreichbar zu sein. Dies wäre für Festnetznummern genauso gestattet wie für Mobilfunknummern. In der Fachsprache heißt der Vorgang auch Mobile Number Portability, abgekürzt als MNP.

Warum wird sie genutzt?

Der Hauptgrund für die Mitnahme der Mobilfunknummer ist dir Erreichbarkeit für andere Teilnehmer. Schließlich ist ein Wechsel der Rufnummer meistens mit viel Aufwand verbunden. Einige entferntere Bekannte können vielleicht nicht darüber informiert werden, während der Nummer-Wechsel bei Behörden teilweise zu Schwierigkeiten aufgrund nicht beachteter Hinweise führt. Oft bedeutet die neue Nummer daher viel Schreibarbeit, die sich Kunden gerne ersparen möchten. Zugleich ist ein Umstieg auf eine andere Nummer besonders unter Geschäftskunden wegen der zeitintensiven Benachrichtigung der Klientel nicht akzeptabel und könnte zudem schnell als unseriös empfunden werden. Für den Kunden selbst wäre es obendrein leichter, die alte Rufnummer zu behalten, da er sich so keine neue merken muss.

Wer unterstützt sie?

Die Rufnummernmitnahme wird von jedem Provider unterstützt, denn der Anbieter ist gemäß Paragraph 46 des Telekommunikationsgesetzes dazu verpflichtet, dem Kunden die Portierung seiner Mobilfunknummer zu erlauben.

Vertrag mit alter Rufnummer vs. OHNE

Ein Vertrag ohne neue Nummer ist definitiv mit weniger Aufwand verbunden, weil die alte Nummer bestehen bleibt. Allerdings erwartet den Kunden dadurch ein gewisser Kostenfaktor und es können zeitweise Verfügbarkeits-Schwierigkeiten entstehen.

Handyvertrag kündigen OHNE Rufnummermitnahme

Sollten Sie Ihren Provider wechseln wollen, aber Ihre Rufnummer nicht mit zum neuen Anbieter mitnehmen wollen, gestaltet sich der Wechsel relativ einfach. Erfahren Sie hier alles wichtige zur Kündigung.

Checkliste für die Kündigung

Sie brauchen:
  • Ihre derzeitige Anschrift
  • Anschrift des zu kündigenden Mobilfunkanbieters
  • Ihre Kunden- und Handynummer
  • Ort, Datum und Unterschrift

Achtung:
Kündigen Sie rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist. Das bedeutet dass Sie bei einem Vertrag, der über 24 Monate geht mindestens 90 Tage vor Ablauf der Kündigungsfrist gekündigt haben müssen.

Kündigungsmuster OHNE Rufnummerportierung

Vertragsmodelle

Postpaid-Variante

Hier erhalten Sie einen Laufzeitvertrag mit 24 Monaten, der mit wechselnden Tarifen angeboten wird.

Vertrag monatlich kündbar

Die flexiblere Variante des Vertrags mit einmonatiger Laufzeit ist für alle geeignet, die mehr Unabhängigkeit bei Ihrem Mobilfunktarif möchten.

Fallen Gebühren an?

Ja, eine Rufnummernportierung ist immer mit Kosten verbunden. Zum einen erhebt der bisherige Anbieter immer Gebühren für die Mitnahme, die je nach Provider unterschiedlich hoch ausfallen. Allerdings darf der Gesamtbetrag inklusive der anfallenden Mehrwertsteuer nicht über 30,72 Euro liegen. Im Durchschnitt befindet er sich daher in einem Preissegment um 25 Euro. Zudem könnte der neue Netzbetreiber Geld für die geplante Portierung veranschlagen. Für gewöhnlich geschieht dies jedoch nicht. Im Gegenteil, eine Vielzahl der Provider bieten den Kunden sogar einen Bonus dafür, dass sie ihre Nummer behalten.

Achtung:

Den Bonus für die Rufnummerportierung bekommen Sie nicht in jedem Fall. Nur Neukunden bekommen diesen Bonus, wer aber zum Beispiel seinen Vertrag von einem Drillisch-Anbieter zu einem anderen Anbieter von Drillisch wechselt, bekommt diesen Bonus nicht ausgezahlt da man innerhalb des Konzerns nicht als Neukunde zählt.

Sind Verträge teurer?

Nein, die Rufnummernmitnahme hat keinen Einfluss auf die Kosten der Tarife. Lediglich die einmaligen Gebühren für die Portierung sind Mehraufwand, werden aber wie bereits erwähnt, oftmals durch einen Bonus des neuen Anbieters wieder ausgeglichen.

Tarif-Optionen

Wenn Sie gerne Ihre alte Nummer mitnehmen möchten, bieten sich bei der Vertragswahl unzählige Tarif-Möglichkeiten. Immerhin hat eine Portierung keinerlei Einschränkungen auf die Tarife, sondern ist ein unabhängiger Service, der sich lediglich auf den Anschluss bezieht. Ganz gleich also, ob Allnet-Flat, Datentarif oder Gesprächspakete, Sie buchen den Vertrag, der Ihren Anforderungen gerecht werden kann.

Rufnummernmitnahme

Sie wollen einen Handyvertrag ohne neue Nummer? Dann sollten Sie wissen, wie sie die Portierung erfolgreich absolvieren und die aktuelle Mobiltelefonnummer zuverlässig auf Ihr neues Vertrags-Angebot übertragen.

Wie lange möglich?

Die Rufnummernmitnahme kann sofort mit der Vertragsauflösung beantragt werden, ließe sich aber ebenfalls im Nachhinein geltend machen. Dafür haben Sie noch bis zu 30 Tage nach Vertragsende Zeit.

Ablauf der Portierung

  1. Alten Vertrag vor der Kündigungsfrist Kündigen
  2. Alten Anbieter über Portierung informieren
  3. Neuen Tarif bestellen und Portierung der Rufnummer beantragen
Ihre Rufnummernmitnahme sollte ohne Probleme bei Vertragsende gültig werden.
  • Kündigungsfrist einhalten
  • Name, Anschrift und Adresse muss bei Antragsstellung identisch sein.
  • Portierung ist 120 Tage VOR und 30 Tage nach Vertragswechsel möglich

Wie erfolgt Gebühren-Zahlung?

Die Begleichung der Kosten, die Ihr alter Anbieter für die Portierung erhebt, lässt sich über das gültige Konto abwickeln, von welchem Sie zuvor Ihre monatlichen Grundgebühren bezahlt haben. In den meisten Fällen bucht der Provider den Betrag mit der letzten Gebührenrechnung ab.

Rufnummernmitnahme bei neuem Provider

Im Idealfall teilen Sie Ihrem neuen Anbieter etwa 10 Tage vor dem regulären Vertragsbeginn mit, dass Sie Ihre alte Nummer behalten wollen. So vereinfachen Sie die Portierung, die von dem Netzbetreiber daraufhin automatisch vorgenommen wird. Sie müssen sich um keine weiteren Schritte kümmern.

FAQs

Die Rufnummernmitnahme ist ein komplexes Thema, bei welchem Sie sämtliche Aspekte berücksichtigen müssen, um Ihre bisherige Rufnummer erfolgreich in den neuen Vertrag zu portieren. Die folgenden Infos liefern Ihnen darum das nötige Wissen für eine durchdachte Entscheidung.

Auch SIM-Karte mitnehmen?

Nein, Ihre SIM-Karte hat nichts mit der Portierung zu tun und kann bei einem Provider-Wechsel auch nicht mitgenommen werden. Ihre Mobilfunknummer würde stattdessen automatisch auf die neue SIM-Karte registriert werden.

Vorwahl behalten?

Ja, denn inzwischen ist die Vorwahl bei einer Mobilfunknummer nicht mehr auf den jeweiligen Anbieter zugelassen. Das bedeutet, Sie portieren Ihre gesamte Rufnummer mit der Vorwahl in Ihren neuen Vertrag.

Besonderheiten netzinterne Flat

Ja, hier muss vorab eine Netzabfrage erfolgen, um sicherzustellen, dass keine Schwierigkeiten bei einer Rufnummernmitnahme entstehen. Die Nutzer von Allnet-Flats haben hingegen keine derartigen Details zu bedenken, da ihre kostenfreien Gespräche netzungebunden sind.

Portierung nicht ausgeführt

Auch bei korrekter Beantragung einer Portierung könnte der Anbieter sich weigern oder jene nicht ordnungsgemäß durchführen. Dann sollten Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden, denn die Portierung muss von dem vorherigen Netzbetreiber unterstützt werden.

Mitnahme nachträglich widerrufen?

Nein, insofern Sie Ihre Rufnummer erfolgreich portiert haben, lässt sich jene nicht wieder an den alten Anbieter zurückgeben. Nach der Beantragung haben Sie ein 14-tägiges Widerrufsrecht, danach bliebe Ihnen nur die Möglichkeit, bei Ihrem neuen Provider um eine neue Nummer zu bitten. Dies kann aber zusätzliche Kosten hervorrufen.

Sind Portierungs-Schwierigkeiten möglich?

Ja, manchmal können die Erreichbarkeit und die Nutzung des Mobiltelefons vorübergehend beeinträchtigt sein, bis die Rufnummernmitnahme abgeschlossen ist. Wenn die Störungen aber länger anhalten, sollten Sie Ihren Provider kontaktieren.

Kosten steuerlich absetzbar?

Ja, aber nur wenn die Mitnahme für einen Mobilfunkanschluss benötigt wird, der rein beruflichen Zwecken dient und dringend erforderlich ist. Dann könnten Sie die Portierung als Betriebskosten geltend machen.
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